Wie höre ich auf, mir selbst Druck zu machen?

Ein Ansatz mit The Work

Vielleicht kennst du das:

Du hast objektiv viel geschafft.
Und trotzdem läuft innerlich eine Stimme mit.

„Das reicht noch nicht.“
„Du müsstest weiter sein.“
„Andere bekommen das doch auch hin.“

Der Druck entsteht nicht nur durch äußere Anforderungen.
Oft ist es der eigene Anspruch, der uns antreibt – und gleichzeitig erschöpft.

Warum wir uns selbst Druck machen

Selbstgemachter Druck fühlt sich häufig besonders hart an.
Denn er scheint berechtigt.

Vielleicht sagst du dir:

  • „Ich will doch nur mein Bestes geben.“

  • „Ein gewisser Druck gehört dazu.“

  • „Ohne Anspruch werde ich nachlässig.“

Und gleichzeitig merkst du:
Etwas zieht sich innerlich zusammen.
Freude weicht Anspannung.
Leichtigkeit wird selten.

Die entscheidende Frage lautet nicht:
Wie werde ich anspruchsloser?

Sondern:
Welche Gedanken erzeugen diesen Druck?

Typische Gedanken, die inneren Druck erzeugen

Hinter innerem Druck stehen oft Sätze wie:

  • „Ich darf keine Fehler machen.“

  • „Ich muss alles im Griff haben.“

  • „Ich bin nur wertvoll, wenn ich leiste.“

  • „Ich sollte weiter sein.“

Solche Gedanken wirken selbstverständlich.
Wir hinterfragen sie selten.

Mit der Zeit werden sie zu inneren Überzeugungen – und erzeugen dauerhafte Anspannung.

The Work setzt genau hier an.

Mit The Work inneren Druck hinterfragen

The Work nach Byron Katie ist ein strukturierter Prozess, mit dem belastende Gedanken überprüft werden.

Anstatt gegen den Druck anzukämpfen, wird der zugrunde liegende Gedanke betrachtet.

Zum Beispiel:

„Ich muss alles perfekt machen.“

Die erste Frage lautet:

Ist das wahr?

Nicht rhetorisch. Sondern ehrlich.

Dann:

Kann ich mit absoluter Sicherheit wissen, dass das wahr ist?

Oft entsteht hier bereits ein erster innerer Abstand.

Wer bin ich mit diesem Druck-Gedanken?

Eine weitere Frage von The Work lautet:

Wer bin ich, wenn ich diesen Gedanken glaube?

Vielleicht angestrengt.
Kontrollierend.
Unruhig.
Unzufrieden – selbst bei Erfolgen.

Und dann:

Wer wäre ich ohne diesen Gedanken?

Nicht ohne Verantwortung.
Nicht ohne Sorgfalt.

Sondern ohne den inneren Druck.

Hier öffnet sich oft ein anderer Raum:
klarer, ruhiger, handlungsfähig.

Druck im Alltag: Aufgaben oder Bewertungen?

Die äußere Situation bleibt häufig dieselbe.
Was sich verändert, ist die Beziehung zu den eigenen Gedanken.

Viele Menschen erleben durch The Work, dass:

  • Anspruch nicht verschwindet, aber weicher wird

  • Leistung nicht nachlässt, sondern klarer wird

  • Entscheidungen ruhiger getroffen werden

Druck entsteht oft weniger durch Aufgaben als durch Bewertungen über uns selbst.

Selbstgemachten Druck Schritt für Schritt lösen

Du musst nicht sofort alle inneren Antreiber loslassen.

Vielleicht genügt es, einen Gedanken zu wählen und ihn ehrlich zu prüfen.

Zum Beispiel heute:

„Ich sollte weiter sein.“

Ist das wirklich wahr?

The Work ist keine Technik zur Selbstoptimierung.
Sie ist ein Prozess der inneren Klärung.

Wenn du diesen Prozess nicht allein gehen möchtest, begleite ich dich gern dabei – in meinem Raum in Dortmund oder online.

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